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Schweigen und NICHTRICHTEN müssen . . .

Uwe Dahlke
Ueber Uwe Dahlke: Uwe Dahlke (LJM)
14. Juni 2020 / Uwe Dahlke
Teil der Serie "PRISMA 21.06.2020" - Anlass "Predigt"

Schweigen aber hindert uns zunächst sofort zu richten.
Schweigen konfrontiert uns immer wieder mit uns selber.
Schweigen hilft uns unsere eigenen Schattenseiten
auf die anderen Menschen zu projizieren.
Wer den Anderen richtet hat sich selbst noch nicht kennengelernt.
Wenn jemand Menschen, die einen anderen geistigen Weg gehen verurteilen muss, ist das immer ein Zeichen dass der eigene Weg nicht stimmt. Das Verurteilen anderer weist auf die Probleme im eigenen Herzen hin, die man nicht wahrhaben will.
Man verdrängt sie und projiziert ihre Scham und den Schmerz auf die Anderen.
Wer ehrlich sich selbst erkennt, der wird von alleine barmherzig.
Er weiß tief in seinem Herzen, das wir alle der Barmherzigkeit Gottes bedürfen und nicht fehlerlos sind.
Und das innere und äußere Schweigen ist ein Weg frei zu werden von Worten und Gedanken, die uns mit Anderen und ihren vermeintlichen Fehlern beschäftigen wollen.
Weisheit der Wüstenväter von Anselm Grün

Lukas 6:36-37
Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist . . .
Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden!
Verurteilt niemand, dann werdet auch ihr nicht verurteilt!
Sprecht frei, dann werdet auch ihr freigesprochen werden!

Weitere Predigten der Serie: "PRISMA 21.06.2020"