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Schuldgefühle bedecken deinen Geist . . . die Dich niederdrücken?
Dann lese betend und in Ruhe diese Psalm-Collage (aus Psalm: 69, 32, 38, 143) aus dem Herzen Davids. Dem Mann nach Gottes Herz und auch Mörder und Ehebrecher. (Wir sind Gold und Asche)

Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele!  Ich versinke in tiefem Schlamm und habe keinen Stand, ich bin in tiefes Wasser geraten, und die Flut will mich überströmen…

Ich bin müde von meinem Schreien, meine Kehle ist vertrocknet, ich habe mir die Augen ausgeweint im Harren auf meinen Gott… Denn meine Sünden gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden.

Gott, du kennst meine Torheit, und meine Schulden sind dir nicht verborgen. Denn es haben mich umringt Übel ohne Zahl, meine Sünden haben mich ergriffen, daß ich nicht sehen kann; sie sind zahlreicher als die Haare meines Hauptes, und mein Mut hat mich verlassen. Und mein Geist ist in Ängsten, mein Herz ist erstarrt in meinem Leibe.

Laß nicht zuschanden werden an mir, die deiner harren, o Gott; HERR der Heerscharen laß nicht meinethalben beschämt werden, die dich suchen, Gott Israels!

Reiße mich aus dem Schlamm, daß ich nicht versinke; möchte ich doch errettet werden von meiner Schuld und tiefen Wassern, daß mich die Wasserflut nicht überströme und mich die Tiefe nicht verschlinge, noch die Zisterne sich über mir schließe.

Erhöre mich, HERR; denn deine Gnade ist freundlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht; denn mir ist Angst, erhöre mich bald! und geh nicht ins Gericht mit deinem Knecht; denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht.

Mein Herz bebt, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist nicht bei mir. Aber ich harre, HErr, auf dich; du, HErr, mein Gott

Nahe dich meiner Seele, erlöse sie; um meiner Feinde willen befreie mich! Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.

Du Gott hattest deine Hand schwer auf mich gelegt – bei Tag und bei Nacht, / und das hörte nicht auf. / Mein Lebensmut verdorrte in der Sommerglut.

Da endlich bekannte ich dir meine Schuld / und verschwieg mein Unrecht nicht länger vor dir. / Da sprach ich es aus: / „Ja, ich gebe es zu, / ich bekenne meine Vergehen, Jahwe!“ / Und du, du hast mich befreit von der Schuld, / hast die Sünden vergeben, / das Böse bedeckt.

Jesaja 43.3  Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen

Psalm 146.8  Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.

Psalm 119.176 Ich bin wie ein verirrtes und verlorenes Schaf; suche deinen Knecht…